Indien und der Westen

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Kleiderfetzen von Kranken werden an die Luftwurzeln des Banyanbaums im Shivatempel Tiruvalangadu gebunden. In der Hoffnung auf Heilung.


Indien fasziniert den Westen seit langem. Weshalb, zeigt dieser Überblicksvortrag. Schon in der griechischen Antike war Indien bekannt für Vegetarismus und extreme asketische Praktiken, die mit Körperverachtung bis hin zur Selbsttötung einhergingen und unser Bild von Yogis und Fakiren formten. Alexander der Grosse rühmte die indische Weisheit. In der Romantik wurde Indien zum Land der Ursprünge idealisiert. Als man im Sanskrit die älteste indoeuropäische Sprache entdeckte, die mit vielen europäischen Sprachen verwandt war, erklärte man Indien gar zur „Wiege der Menschheit“ und Sanskrit zur Ursprache. In den 60erjahren dann begannen sich auch Weltstars für Yoga zu interessieren und die Hippiewelle rollte über Indien. Oft beinhaltete die Faszination an Indien eine Suche nach anderen Wissens- und Erfahrungsmöglichkeiten. Was suchen Sie in Indien?